Schmalblättriger Sonnenhut
Echinacea angustifolia
Echinacea stammt vom griechischen Wort echinos und bedeutet Igel. Der stachelige Blütenboden des Sonnenhuts sieht nämlich aus wie ein Igel. Angustifolia kommt aus dem Lateinischischen und bedeutet schmalblättrig. Der Sonnenhut gehört zur Familie der Korbblütler (Compositae). Die Pflanzen werden 60 bis 80 cm hoch. Sie sind mehrjährig und blühen meist rosa zwischen Juli und September. Die Blüten neigen sich der Sonne zu. Die Pflanzen haben kräftige, pfahlartige Wurzeln und dunkelgrüne, behaarte Blätter.
Der Sonnenhut ist in Nordamerika einheimisch. In Europa findet man die Pflanze nicht wild wachsend, sie wird aber häufig in Ziergärten angepflanzt. Sie gedeiht am besten auf sandig-lehmigen Böden an sonnigen Standorten. Der Sonnenhut ist ein typisches indianisches Heilmittel. Eingesetzt wurde es bei Schlangenbissen und eitrigen Wunden, aber auch bei Atemwegsinfekten, Halsentzündungen und Harnwegsinfekten. Für die homöopathische Aufbereitung verwendet man die frischen, blühenden Pflanzen mit Wurzel. Hauptanwendungsgebiete sind Fieber und Entzündungen jegliche Art, Wundheilung sowie die Anregung der körpereigenen Abwehr.
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