Hier finden Sie umfassende Beschreibungen zu den natürlichen Heilmittel, die vor allem in homöopathischen Präparaten verwendet werden.

Ackerschachtelhalm

Bereits im Altertum wurde Equisetum als harntreibendes Mittel und zur Wundbehandlung genutzt. Dioskurides beschreibt die Hippuris als harntreibend, dagegen nennt Plinius die Pflanze erstmalig Equisetum und hebt die blutstillenden Eigenschaften der Droge hervor.

Amerikanische Narde

Die Amerikanische Narde zählt zur Familie der Efeugewächse (Araliaceae). Hauptanwendungsgebiete in der Homöopathie sind Schnupfen, allergische Erkrankungen der Atemorgane wie Heuschnupfen und Asthma.

Austerschalenkalk

Kalziumkarbonat, auch Kalk oder kohlensaurer Kalk genannt, ist eine chemische Verbindung der Elemente Kalzium, Kohlenstoff und Sauerstoff. Hauptanwendungsgebiete in der Homöopathie sind Kalkstoffwechselstörungen sowie chronische Haut- und Schleimhauterkrankungen.

Beinwell

Den Namen Beinwell hat die Pflanze wegen ihrer Wirkung auf die Gebeine. Schon die Indianer verwendeten Beinwellwurzelbrei zur Wundheilung bei Verstauchungen und Schwellungen.

Bergwohlverle

Arnica gehört zu den Korbblütlern (Compositae). Die Anwendungsgebiete sind Blutungen jeder Art sowie Muskelschmerzen, zum Beispiel nach Belastung.

Bittergurke oder Colocynthis

Die Bittergurke wird auch Pomaquinte, Koloquintenkürbis oder Teufelsapfel, englisch bitter apple genannt. Zu den Anwendungsgebieten in der Volksmedizin zählen: Geschwüre, Asthma, Bronchitis, Gelbsucht, Verstopfung, Anämie, bei Wassersucht, Problemen mit dem Harnablassen, bei Rheumatismus und als Gegengift gegen Schlangenbisse

Bittersüßer Nachtschatten

Der Bittersüße Nachtschatten wird bereits seit dem Mittelalter in der Volksmedizin verwendet. Er wurde vor allem gegen Gicht, Flechten und Furunkel eingesetzt.

Blauer Eisenhut

Der Blaue Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Die ganze Pflanze ist giftig, insbesondere die Wurzelknollen und die Samen.

Breitwegerich

Der Breitwegerich ist weltweit verbreitet und wächst an Straßen, Wegen, Plätzen, Wiesen, Äckern und Weiden. Homöopathische Hauptanwendungsgebiete sind Schmerzen im Kopfbereich, Einnässen, Durchfall und Hautausschläge.

Brunnenkresse

Die Brunnenkresse gilt als schwach antibiotisch, harntreibend und verdauungs- und stoffwechselfördernd und wird deshalb gerne zur Frühjahrkur verwendet.

Echte Goldrute

Die Goldrute gehört zur Familie der Korbblüter (Compositae). Die Inhaltsstoffe der Echten Goldrute wirken harntreibend, schwach krampflösend und entzündungshemmend.

Echter Ehrenpreis

Echter Ehrenpreis wird auch als Waldehrenpreis bezeichnet. Hauptanwendungsgebiete in der Homöopathie sind Schnupfen, Drüsenschwellungen und Husten.

Erdrauch

Der Erdrauch wurde bereits im 16. und 17. Jahrhundert als schweißtreibendes und blutreinigendes Mittel beschrieben. Hauptanwendungsgebiet in der Homöopathie ist das juckende Ekzem bei Leberstörungen.

Fliegenpilz

Der Fliegenpilz trägt seinen Namen aufgrund seiner Anwendung als Fliegengift, In der Homöopathie werden die Inhaltsstoffe u.a. bei Erregungszuständen, Folgen von Drogen- und Medikamentenmißbrauch oder Verwirrtheitszustände eingesetzt.

Gänseblümchen

Das Gänseblümchen für Reinheit und kindliche Unschuld. Hauptanwendungsgebiete in der Naturbehandlung sind Blutungen und Blutergüsse, Muskelschmerzen oder Hauterkrankungen.

Gefleckter Schierling

Der Schierling gehört zur Familie der Doldengewächse (Umbelliferae). Das Gift des Schierlings war schon in der Antike bekannt.

Gelber Enzian

Die Pflanze gehört zur Familie der Enziangewächse. Zur homöopathischen Aufbereitung werden die frischen, unterirdischen Teile der Pflanzen verwendet. Hauptanwendungsgebiete sind hier Verdauungsbeschwerden.

Gelber Jasmin

Der gelbe oder wilde Jasmin gehört zur Familie der Brechnussgewächse. Hauptanwendungsgebiete in der Naturheilkunde sind Kopfschmerzen, nervöse Störungen, Infektionskrankheiten, Lähmungen und Krampfleiden.

Gemeine Schafgarbe

Die Schafgarbe ist eines der ältesten Heilkräuter. Die Hauptanwendungsgebiete in der Homöopathie sind hellrote Blutungen, Schweißbildung und Krampfschmerzen.

Gewöhnliche Berberitze

Die Gewöhnliche Berberitze ist ein bekanntes Heilkraut. Volksmedizinisch wurden die Wurzel, Wurzelrinde oder die Rinde bei Erkrankungen der Leber und Galle, des Magen- und Darmtraktes, der Niere und ableitenden Harnwege und als sog. blutreinigendes Mittel verwendet.

Gewöhnliche Brechnus

Die Gewöhnliche Brechnuss ist bekannt als ein vielseitiges Heilkraut. Die Brechnusssamen wurden zum Beispiel im Mittelalter gegen die Pest eingesetzt.

Giftsumach

Die Pflanze gehört zur Familie der Sumachgewächse und ist hoch giftig. In der Homöopathie kann man zahlreiche Leiden mit der Pflanze behandeln.

Hafer

Hafer ist seit dem Mittelalter ein Grundnahrungsmittel. In der Homöopathie setzt man Hafer zum Beispiel bei Schlafstöruungen ein.

Johanniskraut

Bereits in der Antike wurde Johanniskraut als Heilpflanze verwendet. Johanniskraut hat u.a. leicht stimmungsaufhellende Wirkung.

Kaffee

Kaffee hat eine lange Kulturtradition. Die Wirkungen von Kaffee auf den Organismus werden in der Schulmedizin kontrovers diskutiert.

Kamille

Die Kamille gehört zu den beliebtesten Heilpflanzen. Die Kamille hilft zum Beispiel bei Entzündungen der Atemorgane, Zahnungsbeschwerden, Krämpfe oder Entzündungen der Verdauungsorgane.

Kanadische Blutwurz

Schon die Indianer Nordamerikas nutzten den Kanadischen Blutwurz gegen zahlreiche Leiden. Die Heilpflanze wirkt zum Beispiel gegen Migräne oder Wechseljahresbeschwerden.

Kermesbeere

Die Kermesbeere ist auch Hierzulande heimisch geworden. Sie hilft in der Naturmedizin zum Beispiel bei Entzündungen der Harnwege.

Kiefer

Die Kiefer kommt zahlreich in den europäischen Wäldern vor. Alkoholische Auszüge der Kiefer werden zum Beispiel äußerlich angewendet und sind ein altes Hausmittel der Volksmedizin.

Kleiner Goldregen

Der Kleine Goldregen wird u.a. von den Indios in Brasilien als Heilpflanze verwendet. In der modernen Homöopathie helfen die Inhaltsstoffe u.a. gegen Hautallergien.

Knotige Braunwurz

Heimisch ist der Braunwurz in Europa, Asien und Nordamerika. In der Volksheilkunde wurde der Knotenwurz gegen zahlreiche Leiden, wie beispielsweise Lymphdrüsenschwellungen, Hautleiden, zur Wundheilung oder bei Halskrankheiten verwendet.

Löwenzahn

Bevorzugt gedeiht der Löwenzahn auf sonnigen Wiesen in Europa, Asien, Nordafrika und Nordamerika. Hauptanwendungsgebiete sind in der modernen Homöopathie Entzündungen und Erkrankungen des Leber-Galle-Systems.

Passionsblume

Schon die Indianer nutzten die heilende oder berauschende Wirkung der Passionsblume. Bei uns wird die Passionsblume oft als Zierpflanze gezüchtet.

Purpur-Sonnenhut

Der Purpur-Sonnenhut ist in Nordamerika heimisch. Drei Echinacea-Arten haben medizinisch größte Bedeutung erlangt.

Ringelblume

Die Ringelblume ist eine populäre Heilpflanze. Im Mittelalter wird die Calendula erstmals von Hildegard von Bingen erwähnt,

Rotbeerige Zaunrübe

Die Zaunrübe ist in Europa, dem Mittelmeergebiet und Westasien beheimatet. Die Wurzeln von Zaunrüben wurden schon in der Antike u. a. als drastisches Abführmittel oder gegen Epilepsie verwendet.

Scheinmyrte

Die Scheinmyrte gehört zur Familie der Mondsamengewächse. In der modernen Homöopathie werden die Früchte verarbeitet zu Produkten u.a. gegen Schwindel oder Reisekrankheiten.

Schmalblättriger Sonnenhut

Der Sonnenhut ist ein typisches indianisches Heilmittel. Eingesetzt wurde es bei u.a. Schlangenbissen und eitrigen Wunden, Halsentzündungen oder Harnwegsinfekten.

Schöllkraut

Nach altem Volksglauben gilt die Pflanze auch als Sinnbild für ein ausgeglichenes Leben. Hauptanwendungsgebiete in der modernen Homöopathie sind u.a. Entzündungen, Steinbildungen und chronische Störungen des Leber-Galle-Systems.

Schwammkürbis

Der Schwammkürbis, auch Luffaschwamm oder einfach Luffa genannt, gehört zur Familie der Kürbisgewächse. In der modernen Homöopathie wird der Wirkstoff bei Schnupfen oder Heuschnupfen verwendet,

Smilax

Smilax gehört zu der Gattung der Stechwinden. Insbesondere wurde die Wurzelart Smilax officinalis traditionell in der regionalen Volksheilkunde Amerikas verwendet.

Stinkender Storchschnabel

Das Ruprechtskraut ist eine häufig vorkommende Storchschnabelart in Europa, Asien und Nordafrika. Ruprechtskraut wurde in der traditionellen Volksheilkunde u.a. als Heilmittel bei Zahnschmerzen, Fieber, Nieren- oder Lungenleiden, Herpes oder Nasenbluten verwendet.

Tollkirsche

Die Tollkirsche war die klassische Gift- und Hexenpflanze Mitteleuropas. Heute verwendet man die Pflanze in der modernen Homöopathie zur Heilung von Symptomen wie Mandelentzündungen oder Entzündungen der Atemorgane.

Vergissmeinnicht

Das Vergissmeinnicht ist das Symbol für zärtliche Erinnerung sowie für den Abschied in der Liebe. Zur homöopathischen Aufbereitung wird das frische, blühende Kraut verwendet.

Waldgamander

Salbei-Gamander ist in Europa einheimisch. Durch homöopathische Aufbereitung kann man chronische Entzündungen der Atemwege behandeln.

Walnuss

Wegen seiner wohlschmeckenden und inhaltsreichen Früchte wird der Baum in ganz Europa häufig angebaut. Heute kann man den Walnuss-Baum auch zur Naturheilkunde nutzen.

Wasserdost

Wasserdost ist in Deutschland heimisch. Die Pflanze war früher eine der meistbenutzen Heilpflanzen Amerikas.

Weißdorn

Als Heilmittel wird der Weißdorn im europäischen Kulturraum erstmals im 1. Jahrhundert erwähnt. Die Verwendung von Weißdorn ist auch Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Weißer Nieswurz

Weißer Nieswurz gehört zur Familie der Liliengewächse. Unter anderem werden die Inhaltsstoffe in der modernen Homöopathie verwendet.

Weißer Schwalbenwurz

Im Altertum wurde die Pflanze gegen den Biss giftiger Tiere verwendet. Heute verwendet man die Heilpflanze in der Homöopathie.

Wiesenkuhschelle

Diese Pflanzenart gilt in Mitteleuropa als gefährdet und ist in Deutschland geschützt. In der Homöopathie wird der Inhaltsstoff für viele Symptome verwendet.

Winterschachtelhalm

Der Ackerschachtelhalm ist in Europa und in Nordamerika heimisch. Hauptanwendungsgebiete sind unter anderem in der Homöopathie Nieren- und Harnwegserkrankungen.

Wolfsmilch

Die Mehrheit der krautigen Pflanzen ist weltweit in den gemäßigten bis tropischen Zonen verbreitet. In Vergangenheit wurde in der Naturmedizin vieler Völker der Milchsaft der Pflanzen als Heilmittel eingesetzt.

Wurmkraut

Die Heimat der Spigelia ist Westindien und das tropische Amerika. Die Pflanze ist im frischen Zustand sehr giftig.

Zaubernuss

Die Pflanze wächst in Nordamerika wild. In Deutschland wird sie häufig in Anlagen gepflanzt.